Tag 7 – Was für ein Fest!

Tag 7 – Was für ein Fest!

Nun geht die Regio Challenge 2019 zu Ende – an vielen Orten, mit vielen Erfahrungen und vielen, köstlichen Speisen.

Wir haben Stimmen von Regio Challenge Teilnehmer*innen eingefangen: Was war die größte Herausfoderung? Was was eine besonders wervolle Erfahrung? Lest selbst weiter unten zwischen den Bildern.

Euch einen schönen Ausklang dieser besonderen Woche – mit einem bunten Fotomix der vergangenen Tage.

Toll, dass ihr ganz konkret bei der Challenge, in Gedanken oder bei irgendeiner Veranstaltung dabei ward!

Die Zeit ist reif für Ernährungssouveränität!

        

 

 

 

 

 

Größte Herausforderung

  • Meine Zeit war knapp, wäre gerne mehr bei Veranstaltungen dabei gewesen.
  • Mein Bedürfnis war es Brot und Butter während der Challenge zu haben – das habe ich geschafft, aber es war sehr viel Arbeit.
  • Ich essen glutenfrei, das hat mir die Woche noch schwerer gemacht.
  • Zeitfaktor, bei 40 h Arbeit die Woche
  • Gemüse zu bekommen war leicht, das wächst im Garten, aber ich habe während der Woche deutlich gemerkt, dass es sehr schwer ist mich mit Produkte darüber hinaus zu versorgen. Verarbeitete Produkte fielen raus.
  • Schokolade am Abend fehlte
  • Es war nötig im Voraus zu denken.
  • Meine Arbeitsrhythmen beeinflussen mein Essverhalten. Sie bringen mich normalerweise dazu schnell und zwischendurch zu essen. Das ging diese Woche nicht.
  • Regional zu essen braucht viel Planung.
  • Ich hatte keine Mitstreiter*innen. Und ich bin keine Einzelgängerin. Nochmal mache ich die Challenge nicht alleine. Nach zwei Tagen habe ich abgebrochen.
  • Schwer war es für mich, anderen zu erklären, was die Regio Challenge ist.
  • Meine Essgewohnheiten gingen nicht mehr.
  • Auf Gewürze und überregionales Obst verzichten.
  • Während der Woche sind Dinge außerhalb der Regio Challenge passiert, die mich sehr gefordert haben.
  • Meine Familie wollte nicht mitmachen. So war ich alleine. Es hat aber trotzdem Spaß gemacht.
  • Die Challenge hat mich dazu gebracht, Vorsätze, die ich hatte, endlich mal zu verwirklichen: Mir, als Lehrerin, essen vorzukochen und das mit in die Schule zu nehmen. Das war viel Arbeit.
  • Ich war bei anderen, die nicht mitgemacht haben. Das war nicht leicht, da habe ich gemogelt und Chips gegessen.
  • Ich wusste nicht, wo ich meine Lebensmittel herbekommen soll. Deshalb habe ich nur einen Tag mitgemacht. Erst beim Abschlusstreffen habe ich erfahren, wo es regionale Produkte gibt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was war schön?

Was war eine wertvolle Erfahrung?

  • Tolle Aktion für Vernetzung!
  • Es hat viel Spaß gemacht!
  • Ich habe erlebt, dass es tatsächlich möglich ist, Essen nur mit Salz und Kräutern abzuschmecken, und dass das richtig lecker ist.
  • So wenig Müll, dafür Kompost.
  • Ich bin total begeistert von der Woche und habe mich nochmal in meinen Gemüsegarten verliebt.
  • Es war toll sich im Team zusammen zu tun und zusammen zu überlegen.
  • Ich habe so große Wertschätzung für die Lebensmittel empfunden. Gemüse war knapp und ich habe sehr wertgeschätzt wie wertvoll es ist.
  • Zeit zu haben und viel selbst zu machen. Dabei habe ich neue Lebensqualität gespürt.
  • Zu erleben, dass es viel mehr Orte gibt mit regionalem Essen, als ich dachte.
  • Es war toll mit der großen Regio-Gruppe in der Region.
  • Gemeinsam Aktionen zu organisieren und zu erleben – das war toll!
  • Gemeinschaft zu spüren.
  • Es war toll, Menschen zu erleben, die anders denken, dich mich annehmen und interessant finden, was ich mache.
  • Miteinander kochen.
  • Ich habe so viel, neue Leute in der Gegend kennengelernt, die Lust auf was neues haben.
  • Schön zu erleben, wie wenig mensch brauch.
  • Toll, ich habe die Regio viel besser kennengelernt und Menschen kennengelernt, die tolle Produkte anbauen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorhaben und Ideen

  • Ich möchte ein paar Sachen ändern: Selbst Gemüse anbauen und mich mehr selbst versorgen.
  • Ich möchte in Zukunft mehr auf kleinen Bauernhöfen einkaufen.
  • Ich will mich ins Zeug legen und selbst gärtnern.
  • Ich möchte recherchieren, unter was für Bedingungen die Lebensmittel hergestellt werden, die ich normalerweise esse.
  • Die Challenge motiviert mich, beim Einkauf weiter auf regionale Produkte zu achten.
  • Ich möchte Mitglied in einer Solawi werden.
  • Ich möchte mich stärker über Lebensmittel informieren, die ich esse. Das ist viel Potential nach oben.
  • Ich will mich dafür einsetzen, dass es einen „Regionalen Einkaufsführer“ gibt.
  • Ich wünsche mir, dass es alle drei Monate ein großes Regio Challenge Essen in der Regio gibt, bei dem wir dran bleiben!
  • Wann gibts die Regio Challenge 2020? Ich bin dabei!

 

 



1 thought on “Tag 7 – Was für ein Fest!”

  • Die Woche geht zu Ende. Es hat mir richtig gut getan keine hoch verarbeitete Sachen zu essen. Fühle mich wacher und energievoller als sonst. Und habe einen sehr starken Jieper auf Ingwer und Kreuzkümmel. Ich werde bestimmt nie rein regional essen. Aber ich hoffe, dass ich in Zukunft häufiger einen Umweg um Fertigprodukte herum machen kann! Und ich hatte völlig vergessen wie lecker Pfefferminztee am Abend ist.

    Danke, dass ihr die Regiowoche organisiert und bekannt gemacht habt
    Susanne

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